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Glasfaserstadt Borken

Breitbandoffensive gemeinsam mit der Stadt Borken und der Deutsche Glasfaser

Der Glasfaser-Masterplan für Borken steht: Die Stadt Borken um Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing will in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken, der Deutsche Glasfaser sowie den Unternehmen Muenet und Epcan die erste Kreisstadt in NRW werden, in der flächendeckend das zukunftssichere reine FTTH-Glasfasernetz ausgebaut wird. Nach der heute bestätigten Förderzusage für den Breitbandausbau des Außenbereichs soll nun in einem Gesamterschließungskonzept eine hundertprozentige Glasfaserversorgung Borkens in Angriff genommen werden. Das Konzept sieht eine Kombination von privatwirtschaftlichen und geförderten Ausbau vor und soll langfristig die digitale Spitzenversorgung aller Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen sichern. Diese Grundsatzentscheidung der Stadt stellt die Weichen für Zukunftssicherheit und Wachstum vor dem Hintergrund des steigenden Bandbreitenbedarfs. Startpunkt wird eine Nachfragebündelung von Deutsche Glasfaser in Gemen sein, wo eine starke Bürgerinitiative bereits zahlreiche Unterschriften gesammelt hat.

Moderne Lebenskonzepte, wie das digitale Arbeiten von Zuhause mit schnellen und stabilen Videokonferenzen, ausreichende Breitbandgeschwindigkeiten für flüssiges Streaming und schneller Datenübertragung aller Art zeichnen im digitalen Zeitalter einen zukunftssicheren Wohn- und Arbeitsort aus. Borken will ein solcher Ort werden. Das Fundament dafür besteht aus Glasfaser, die bis zu den Häusern und Unternehmen (FTTH – Fiber to the Home) reicht.

Nach längerer Vorbereitung wurde heute vom Umweltministerium für die Erschließung des Außenbereichs mit Glasfaser der entsprechende Förderbescheid übergeben. Damit sind zukünftig die Ortsteile Marbeck, Burlo und Weseke sowie der Außenbereich mit der schnellsten Breitbandtechnologie versorgt. Die Stadtwerke haben sich im Verbund mit den beiden Unternehmen Muenet und Epcan im Ausschreibungsverfahren für den Außenbereich durchsetzen können und werden den Ausbau in den nächsten Monaten gemeinsam umsetzen.

„Genau jetzt ist die Zeit, weitere entscheidende Weichen für unsere Stadt zu stellen, die einen schnellen Weg in die digitale Zukunft ermöglichen. Einen flächendeckenden Glasfaserausbau im Kernsiedlungsgebiet in Borken schaffen wir mit vereinten Kräften – in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und Deutsche Glasfaser als starke Partner der Stadt und mit dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Vor allem Letzteres ist entscheidend: Denn nur gemeinsam können wir möglichst viele Menschen davon überzeugen, dass unsere Heimat, unsere Stadt als Arbeits- und Lebensmittelpunkt mit einer reinen Glasfaserinfrastruktur sicher in die Zukunft gehen kann. Gemeinsam können wir Borken zu einer echten Glasfaserstadt machen“, sagt Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing

„Die zentrale Steuerung durch die Stadtverwaltung ermöglicht die Bündelung der Kompetenzen aller vorhandenen Partner und bietet die Chance für einen flächendeckenden Glasfaserausbau in Borken. Die hohe Lebensqualität der Stadt könnte dadurch mit den Vorteilen einer zunehmend digitalen Wirtschaft und Arbeitswelt weiter verbunden werden. Durch das Highspeed-Internet würde Borken insbesondere als Gewerbestandort deutlich an Attraktivität gewinnen. Auch Menschen, die mobil arbeiten und im Grünen leben wollen, fänden hierbei ideale Voraussetzungen“, sagt Markus Hilkenbach, Geschäftsführer der Stadtwerke Borken.

Uwe Nickl, Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser: „Deutsche Glasfaser ist in Borken beheimatet und somit auch ein natürlicher Partner der Stadt. Der Wille und der Einsatz nicht nur der Stadtverwaltung, sondern vor allem auch der Bürgerinnen und Bürger haben uns dazu veranlasst, uns erneut in unserer Heimatstadt für einen privatwirtschaftlichen Ausbau zu engagieren. Im Gesamterschließungskonzept markiert daher Gemen auch den Ausganspunkt des Ausbaus – hier hat eine starke Bürgerinitiative um Dr. Bernd Braunert und Alfred Lanfer bereits über 700 Unterschriften gesammelt. Für die Realisierung des Glasfaserausbaus brauchen wir daher nur noch etwa 300 Zusagen unter den Anwohnern, um die für den eigenwirtschaftlichen Ausbau notwendige 40%-Quote an Vertragsabschlüssen zu erreichen. Stadt, Stadtwerke, Deutsche Glasfaser und die Bürgerinitiative werden gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Menschen zu überzeugen, ihre Heimat zukunftssicher zu gestalten.“

Nach dem erfolgreichen Netzausbau in Burlo, Marbeck und Weseke durch Deutsche Glasfaser fordern nun auch die Anwohnerinnen und Anwohner der Kerngebiete Borkens eine deutliche Verbesserung der Breitbandversorgung durch Direktanschlüsse an das Glasfasernetz – das besondere Engagement der Bürgerinitiative in Gemen zeugt davon. Sobald Gemen die 40%-Quote für den privatwirtschaftlichen Ausbau durch Deutsche Glasfaser erreicht hat, wird der nächste Planungsabschnitt in Angriff genommen. Die Bürgerinnen und Bürger haben es somit selbst in der Hand, das Tempo und die Reihenfolge des Ausbaus zu bestimmen. Stadt, Stadtwerke und Deutsche Glasfaser rechnen damit, dass bei entsprechender Nachfrage innerhalb der nächsten drei Jahre die komplette Stadt mit dem Netz der Zukunft erschlossen werden kann.

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