Glasfaser Bruckhausen

(v.l.n.r.) Gerd Gevering (Epcan), Thomas Abels (Stadtwerke Borken), Markus Kempmann (EBH Fraktion), Elisabeth Ziggel (Die Grünen), Denis Ebbing (Muenet), Jens Bürger (Stadtwerke Borken), Philip Salomon (Gemeinde Hünxe) und Hüxes Bürgermeister Dirk Buschmann

Anschluss ans Glasfasernetz in Eigenregie

Westmünsterland Glasfaser GmbH baut Hünxer Ortsteil Bruckhausen bis März 2023 aus

 

Hünxe-Bruckhausen.  Auch wenn die Nachfragebündelung zum Glasfaserausbau in Hünxes Ortsteil Bruckhausen im vergangenen Jahr mit 29 Prozent doch recht weit unter den üblicherweise notwendigen  40 Prozent blieb, die für einen vollständigen Glasfaserausbau eines Ortsteils notwendig sind, haben sich die Projektleiter der beiden beteiligten Firmen Epcan und Muenet nicht geschlagen gegeben: „Wir wollten das Projekt Glasfaser in Bruckhausen nicht so ohne weiteres aufgeben“, sagen Gerd Gevering, Epcan-Geschäftsführer und Patrick Nettels, Geschäftsführer der Muenet.
Beide Firmen betreiben zusammen mit den Stadtwerken Borken unter dem Dach der Westmünsterland Glasfasergesellschaft seit 2018 erfolgreich den mit Fördermitteln finanzierten Ausbau  von Außenbereichen der Kommunen im westlichen Münsterland sowie nun auch am Niederrhein in Hamminkeln, Hünxe und Schermbeck mit dem Netz der Zukunft.

Nach intensiver Überprüfung der Situation in Bruckhausen steht jetzt fest: „Wir werden als Westmünsterland Glasfaser zusammen mit der Gemeinde Hünxe Bruckhausen eigenwirtschaftlich ausbauen“, erklärt Thomas Abels, ebenfalls Geschäftsführer der Westmünsterland Glasfasergesellschaft und gleichzeitig Bereichsleiter für Unternehmenssteuerung und -entwicklung bei den Stadtwerken Borken. Dabei kommen innovative und technisch zulässige Bauformen wie zum Beispiel das Flachbohrverfahren zum Einsatz.

Philip Salomon, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Hünxe, ist froh über die Nachricht, nun doch den rund 4000 Einwohner zählenden Ortsteil Bruckhausen mit einem Glasfasernetz erschließen zu können: „Wir haben bereits mit den Baumaßnahmen begonnen. Spätestens im März 2023 soll der Ausbau abgeschlossen sein“, blickt Salomon in das kommende Jahr. 

Und auch Bürgermeister Dirk Buschmann freut sich, dass die digitale Zukunft nicht an Bruckhausen vorbeizieht: „In guter Zusammenarbeit mit der Westmünsterland Glasfasergesellschaft wird jetzt auch in Bruckhausen der Glasfaserausbau realisiert. Damit sind alle unsere Kernorte technisch auf der Höhe der Zeit. Die Zukunft kann kommen.“

Und damit kommt auch die Westmünsterland Glasfasergesellschaft ihrem Ziel, in der Region ein möglichst flächendeckendes Glasfasernetz zu schaffen, wieder ein Stückchen näher. 

Um das Netz in Bruckhausen realisieren zu können, werden rund zwölf Kilometer Tiefbautrassen erstellt. „Damit werden 377 aktive Verträge, die Hausanschlüssen gleichgesetzt sind, realisiert“, machen Patrick Nettels und Gerd Gevering deutlich, dass die Westmünsterland Glasfaser den Ansprüchen ihrer Kunden gerecht werden will.
„Wir möchten niemanden im Regen stehen lassen“, erklärt Abels, der genau weiß, wie wichtig das schnelle Datennetz ist. Nicht nur zum Surfen, Streamen oder zum Online- Einkaufen: „Gerade im ländlichen Bereich gewinnen datenhungrige Anwendungen auch künftig eine immer größere Bedeutung“, so Abels.

Spät- und Kurzentschlossenen bietet der eigenwirtschaftliche Ausbau des Glasfasernetzes in Bruckhausen die Möglichkeit, sich auch zwischendrin noch für einen Anschluss anzumelden: „Verträge können noch abgeschlossen werden, bis die Baukolonne ihre Tätigkeit vor Ort in der Straße aufnimmt, erklärt Jens Bürger, Projektleiter Breitband/Infrastruktur bei den Stadtwerken Borken. „Sobald die ersten Anschlüsse realisiert sind, gehen sie ans Netz und können vollumfänglich genutzt werden“, fügt Bürger hinzu.

 

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