Gruppenbild Familie Meßling mit Bürgermeisterin M. Schulze Hessing, 1. Beigeordner Norbert Nießing und Thomas Abels von Glasfaser Westmünsterland

Breitband-Ausbau in Weseke

Die ersten Haushalte sind angeschlossen. Große Freude über Internet in Lichtgeschwindigkeit.

 

„Eigentlich kann ich es immer noch nicht so richtig fassen“, freut sich Matthias Meßling aus Weseke darüber, endlich Internet in Lichtgeschwindigkeit zu Hause zu haben. Meßling wohnt zusammen mit seiner Familie im Außenbereich von Weseke, wo diese Art von Datenautobahn bis vor kurzem noch Zukunftsmusik war. Der Hof von Familie Meßling am Gemener Diek 7 gehört zu den ersten 25 von insgesamt 282 Haushalten im Weseker Außenbereich, die an das Glasfasernetz angeschlossen werden sollen. Jetzt ist die Freude bei denen, die nun schon einen neuen Anschluss haben, riesengroß.

„Mit dem Anschluss an das hochmoderne Glasfasernetz sind die Weseker  perfekt für die digitale Zukunft gerüstet“, freut sich Thomas Abels, Geschäftsführer der Westmünsterland Glasfaser. Im April dieses Jahres begann die Borkener Westmünsterland Glasfasergesellschaft mbH, bestehend aus den Stadtwerken Borken, der epcan aus Vreden und der Firma Muenet aus Rosendahl, zusammen mit der Stadt Borken mit dem Ausbau des Netzes im Borkener Außenbereich, der dafür in insgesamt fünf so genannte Cluster eingeteilt wurde – mit Weseke als erstem Cluster.

Auch Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing ist sehr zufrieden, dass der Glasfaserausbau gute Fortschritte macht: „Und das nicht nur im Stadtgebiet, sondern gerade auch in den Außenbereichen. Mit dem Glasfasernetz können Familie Meßling und demnächst auch viele weitere Haushalte in Weseke – derzeit 281 im Außenbereich - so viel surfen, wie sie möchten. Ohne Datenverlust und ohne Einschränkung bei der Geschwindigkeit“, erklärt sie bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin auf dem Hof von Familie Meßling.

„Die Technologie bietet ausreichend Potenzial für die stetig steigenden Datenmengen der nächsten Jahrzehnte“, betont Norbert Nießing, erster Beigeordneter der Stadt Borken. „Der flächendeckende Anschluss der Außenbereiche stärkt die Wettbewerbsfähigkeit  und macht sie zu einem zukunftssicheren Wohn- und Arbeitsort. Denn so ganz nebenbei sorgt der Glasfaseranschluss auch dafür, dass auch der Wert der Immobilie kräftig steigt. Wir arbeiten daher daran, auch die bislang noch nicht im geförderten Glasfasernetz befindlichen Haushalte zu versorgen und hoffen dafür auf eine Anpassung der Förderrichtlinie“, fügt Nießing hinzu.

Vom Internet in Lichtgeschwindigkeit profitieren nun gleich drei Generationen der Familie Meßling: Neben Matthias Meßling, seine Frau Elke, seinen beiden Kindern  Enno (2) und Mina (4) sind es auch Franz-Josef und Gerda Meßling, die Großeltern von Enno und Mina. Während für Familienvater Matthias Meßling, der beruflich als Elektromeister arbeitet, nun auch mal problemloses Arbeiten vom Home-Office aus möglich ist, genießen auch Franz-Josef und Gerda Meßling die Vorteile des schnellen Internets: „Den „Tatort“ können wir jetzt endlich online aus der Mediathek anschauen - wann immer wir möchten.“ Elke Meßling schätzt die Möglichkeit der Videotelefonie via Tablet oder Smartphone und Töchterchen Mina kann sich nun ganz unbeschwert und ohne lange Ladezeiten ihren Lieblingszeichentrickfilm anschauen.

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