
Mein Stadtwerke Strom Regio Strom aus Heiden für Heiden
Unternehmen Brüninghoff neuer Partner für Regio-Strom
Heiden. Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, ist in der Unternehmensphilosophie der Brüninghoff-Gruppe mit Hauptsitz im münsterländischen Heiden fest verankert. Das Heidener Unternehmen mit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern realisiert mit den Materialien Stahl, Beton, Aluminium, Glas und vor allem Holz individuelle und zeitgemäße Baulösungen.
„Unsere Überzeugung ist, dass ein Bauunternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und seine Unternehmensentwicklung langfristig ausrichten muss“, sagt Firmen-Inhaber Sven Brüninghoff. Und deshalb lag der Gedanke, die Energieversorgung des Heidener Unternehmens neu aufzustellen, nah: Seit 2018 sorgt eine Fotovoltaik-Anlage auf den Dächern der Brüninghoff-Gebäude dafür, dass das Unternehmen einen Teil seines Strombedarfs direkt vor Ort erzeugt. „Mit der Anlage produzieren wir Solarstrom“, erklärt Brüninghoff. 80 Prozent der mit der 263-Kilowatt-Anlage erzeugten Sonnenenergie kommt direkt dem Unternehmen zugute. „Die anderen 20 Prozent speisen wir ins öffentliche Netz ein“, so Brüninghoff.
Seit neuestem wird die Stromerzeugung der Brüninghoff-Anlage auch für das Regionalstromprodukt der Stadtwerke Borken berücksichtigt. Das freut Stadtwerke-Geschäftsführer Ron Keßeler sehr: „Wir sind stolz darauf, mit Brüninghoff einen weiteren regionalen Erzeuger für unser Regio-Strom-Produkt gewonnen zu haben.“
Die Fotovoltaik-Anlage erzeugt 230.000 kWh im Jahr. Die jährlich erzeugte Strommenge entspricht rechnerisch dem Jahresverbrauch von rund 66 Haushalten, wenn ein durchschnittlicher Jahresverbrauch von 3.500 kWh zugrunde gelegt wird.
Die Stromerzeugung der Anlage in Heiden wird über Regionalnachweise dem Regio-Strom-Produkt der Stadtwerke Borken zugeordnet.
„Mit unserem Angebot bieten wir unseren Kundinnen und Kunden einen Stromtarif an, bei dem die regionale Erzeugung aus erneuerbaren Energien über Regionalnachweise dokumentiert wird“, erklärt Keßeler und fügt an, dass dabei Erzeugungsanlagen aus den Bereichen Wind, Sonne und Biogas berücksichtigt werden. Dazu gehören lokale Anbieter wie Gewerbetreibende, Landwirte oder Kommunen sowie zu einem großen Teil auch der Windpark „Letter Bruch“.
„Entscheiden sich die Heidenerinnen und Heidener für den Regio-Strom, unterstützen sie die regionale Zuordnung von Strom aus erneuerbaren Energien“, erklärt Dr. Patrick Voßkamp, Bürgermeister der Gemeinde Heiden. Gleichzeitig werden lokale Anlagenbetreiber in das Regionalstrommodell eingebunden.
„Unternehmerisch denken heißt auch, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen“, betont Sven Brüninghoff. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter identifizieren sich mit unserem Unternehmen“, weiß der Firmen-Chef, „und damit stehen sie auch voll hinter dem von uns erzeugten Solarstrom.“
Für „Mein Stadtwerke Strom Regio“ werden Regionalnachweise aus Erzeugungsanlagen der Region entwertet. Die regionale Zuordnung bedeutet keine direkte physische Stromlieferung aus einer einzelnen Anlage. Für die Stromlieferung entwerteten wir zusätzlich Herkunftsnachweise für Strom aus erneuerbaren Energien im deutschen Herkunftsnachweisregister.
